Leistungen

Ultraschall der Bauchorgane

Als internistisch-kardiologische Praxis schauen wir über das Herz hinaus: Der Ultraschall der Bauchorgane gehört zur Grundausstattung der Inneren Medizin — und er liefert öfter, als man denkt, auch für das Herz relevante Informationen.

Was wird untersucht?

Beurteilt werden die großen Oberbauchorgane, soweit sie der Schall erreicht: Leber und Gallenblase mit Gallenwegen, Nieren, Milz und — soweit einsehbar — die Bauchspeicheldrüse. Mit beurteilt wird stets die Bauchschlagader; bei entsprechender Fragestellung wird daraus die gezielte Aorten-Untersuchung.

Wann ist die Untersuchung sinnvoll?

Wie läuft die Untersuchung ab?

Sie liegen auf dem Rücken; der Schallkopf wird mit Kontaktgel über den Bauch geführt, teils in tiefer Einatmung („einmal tief einatmen und halten“). Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 20 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Günstig ist ein leerer Magen: Kommen Sie möglichst nüchtern oder mit mindestens vier Stunden Abstand zur letzten Mahlzeit — so sind Gallenblase und tiefe Strukturen am besten beurteilbar.

Was folgt aus dem Befund?

Viele Ultraschallbefunde im Bauch sind harmlos und brauchen nur eine gelegentliche Kontrolle — auch das gehört klar benannt, damit aus einem Zufallsbefund keine unnötige Sorge wird. Befunde, die eine gezielte fachärztliche Abklärung brauchen — etwa durch Gastroenterologie oder Urologie —, besprechen wir offen und vermitteln Sie an erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus unserem Netzwerk. Alles Weitere steht, wie immer, eingeordnet in Ihrem schriftlichen Befundbericht.

Dr. med. Ramona Rus — Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie · Zuletzt geprüft am 12.06.2026