Leistungen
Ultraschall der Bauchorgane
Als internistisch-kardiologische Praxis schauen wir über das Herz hinaus: Der Ultraschall der Bauchorgane gehört zur Grundausstattung der Inneren Medizin — und er liefert öfter, als man denkt, auch für das Herz relevante Informationen.
Was wird untersucht?
Beurteilt werden die großen Oberbauchorgane, soweit sie der Schall erreicht: Leber und Gallenblase mit Gallenwegen, Nieren, Milz und — soweit einsehbar — die Bauchspeicheldrüse. Mit beurteilt wird stets die Bauchschlagader; bei entsprechender Fragestellung wird daraus die gezielte Aorten-Untersuchung.
Wann ist die Untersuchung sinnvoll?
- Zur internistischen Abklärung — etwa bei auffälligen Leber- oder Nierenwerten im Labor, unklaren Oberbauchbeschwerden oder zur Standortbestimmung im Rahmen des Herz-Checks.
- Mit Blick auf das Herz: Bei einer Herzschwäche kann sich Blut in den Bauchorganen zurückstauen — Lebervenen und untere Hohlvene zeigen das im Ultraschall früh und objektiv. Auch die Nieren interessieren doppelt: Ihre Funktion und Durchblutung hängen eng mit Blutdruck und Herzleistung zusammen.
- Zur Verlaufskontrolle bekannter, harmloser Befunde — etwa Zysten oder einer Fettleber unter Lebensstiländerung.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Sie liegen auf dem Rücken; der Schallkopf wird mit Kontaktgel über den Bauch geführt, teils in tiefer Einatmung („einmal tief einatmen und halten“). Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 20 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Günstig ist ein leerer Magen: Kommen Sie möglichst nüchtern oder mit mindestens vier Stunden Abstand zur letzten Mahlzeit — so sind Gallenblase und tiefe Strukturen am besten beurteilbar.
Was folgt aus dem Befund?
Viele Ultraschallbefunde im Bauch sind harmlos und brauchen nur eine gelegentliche Kontrolle — auch das gehört klar benannt, damit aus einem Zufallsbefund keine unnötige Sorge wird. Befunde, die eine gezielte fachärztliche Abklärung brauchen — etwa durch Gastroenterologie oder Urologie —, besprechen wir offen und vermitteln Sie an erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus unserem Netzwerk. Alles Weitere steht, wie immer, eingeordnet in Ihrem schriftlichen Befundbericht.
Dr. med. Ramona Rus — Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie · Zuletzt geprüft am 12.06.2026